Taste the Galloway with Cigar and Rum – eine besondere Naturgenuss-Probierstunde!

Eine ganz besondere Probierstunde fand im Rahmen des Naturgenussfestivals SH am 24. August bei Gastgeber Lars Lorenzen, Galloway-Rinderzüchter, Naturschützer und leidenschaftlicher Zigarrenraucher, an der ehemaligen Revierförsterei Alt Erfrade in Daldorf statt.

Lars Lorenzen ist seit langem engagierter Naturschützer und Hobby-Ornithologe, denn seine Rinder weiden u.a auf dem Stiftungsland in der Blunkerbach Niederung. Dieses Gebiet hat es erst vor kurzem zu trauriger Berühmtheit gebracht durch die vergifteten Rotmilane. Hier in der Blunkerbach Niederung brüten Wiesenvögel, kreisen Rotmilane und zwitschern heimische Singvögel. Der Blunkerbach schlängelt sich durch das Tal.

Das Organisationsteam – toll gemacht!

Bei dieser Veranstaltung ging es aber um die Robustrinder, den Galloways, deren Lebensraum in der Blunkerbach Niederung und im Moor, sowie dem hervorragendem Geschmack des Fleisches, von exklusivem Rum und hochwertigsten Zigarren begleitet. Schon kurz nach Herauskommen des Veranstaltungskalenders war diese Veranstaltung ausgebucht – das schreit dann ja förmlich nach einer Wiederholung im nächsten Jahr!

Dazu hatte der Rinderzüchter Partner eingeladen, die in der ausgeräumten Scheune ihre Produkte präsentierten. Feinsten Rum u.a. aus Venezuela und Zigarren z.B. aus Nicaragua.

Begrüßung der Gäste – die Veranstaltung war schnell ausgebucht!

 

 

 

 

 

Bevor es aber an das Tasting ging, wurden im Rahmen einer gut 4 km weiten Wanderung mit dem Naturführer Dirk Hamann die Besonderheiten der Blunkerbach Niederung, der Hamdorfer Binnendünen und des Trentmoores anschaulich erklärt. Wie wichtig ist die Artenvielfalt für den Mensch und was kann jeder einzelne dafür tun – das wurde hier klar!

Dirk Hamann hatte ein anschauliches Modell der Landschaft dabei – inklusive Eisberge, die vor etlichen Millionen Jahren dafür sorgten, dass diese Landschaft entstand.

Dirk Hamann mit Modell der Landschaft – eine anschauliche Erklärung!

Bei einem selbstgebastelten Spiel mit allen Tieren und Pflanzen die hier vorkommen auf Karten und einem Seil, das immer weiter gegeben wurde zu passenden Partnern, wurde ein Spinnennetz gewebt – alles gehört zusammen und braucht sich gegenseitig.

Eine Gruppe fuhr mit dem Trecker zum Stiftungsland und den Galloway Rindern.

Jede Pflanze, Tier, Mensch hat einen passenden Partner – und ist verwebt mit anderen Lebewesen!

 

 

 

 

 

Wir waren in 2 Gruppen eingeteilt. Die einen fuhren erst mit dem Trecker – die anderen wanderten zum Moor. Dann wurde getauscht! Nach der Wanderung wartete schon die Stärkung auf die rund 30 TeilnehmerInnen – ein richtiges Gourmet Buffet mit selbstgegrillen Galloway Spezialitäten. Dann ging es zu den Zigarren und Rum in die Scheune. Eine gutgelaunte Gesellschaft – alles Liebhaber von gutem Fleisch, Zigarren und Rum.

Für die Experten: Die Zigarre für das Tasting war u.a. eine Kristoff Kristania im Format Toro, handgerollt. Die Zusammensetzung der Zigarre ist sehr intersannt, weil als Deckblatt ein dunkler eher rustikaler Criollo mit dickeren Adern aus Nicaragua verwendet wird und das Umblatt und der Filler (zwei bis drei ganze Tabakblätter) vollständig aus dominikanischem Sun Grown Tabak bestehen.

Ein Gast berichtet: „Angezündet startet sie mit einem angenehmen Zugverhalten und leichter Pfefferschärfe. Die ersten Züge sind geschmacklich geprägt von gerösteten Nüssen, einem Hauch von Vanille, ohne jedoch süß zu schmecken. Im weiteren Verlauf nimmt ab dem zweiten Drittel die Schärfe deutlich zu, was ich bei diesem Smoke aber nicht als unangenehm empfinde. Ganz im Gegenteil, der leichte Pfefferkick macht die Kristania eher interessanter. Zum Ende hin kommt die Vanille zurück und die Pfefferschärfe pendelt sich wieder auf das Anfangsniveau ein. Durch die zunehmende Stärke ist die Zigarre dann doch eher ein Smoke für die Abendstunden, nach dem Essen in Begleitung mit einen Rum.“ So Karsten Meyer.

Zigarrenliebhaber und Genießer unter sich.

Das Format der Zigarre spielt bei dem für das Event gewählten Rum eine sehr große Rolle, da die gewählten Rumsorten eigens auf eine Zigarre abgestimmt wurden. Ehrlich gesagt musste man schon absoluter Zigarren Fan sein – denn in der Scheune war schon ein eindeutiger Zigarrengeruch. Logisch!

Der Rum aus dem Hause Valedor besteht, aus vier Rums. Der Rumspezialist beschreibt das Rumtasting so:  „Speziell für den Zigarrenliebhaber haben wir diese Linie entwickelt. Es dominieren je nach Sorte

Lars Lorenzen – Grillmeister beim Barbecue

unterschiedliche Aromen wie Trockenfrüchte, Fass- und Holznoten, Kakao, gerösteter Kaffee, Vanille und Tabak.“ Zu guter Letzt gab es noch eine „give away“ Zigarre im Format Robusto als Limitada Edition „Forsthaus Galloway“. Das besondere an dieser Zigarre ist, dass sie aus einer kleinen familiengeführten Manufaktur kommt und eine extra für das Forsthaus Galloway angefertigte Bauchbinde trägt. Das war eine rundherum gelungene Veranstaltung , perfekt organisiert, sympathische und kompetenten Geschichtenerzählern über die Natur, den Naturschutz, Rinderzucht, Zigarrenherstellung und die besonderen Rumsorten! Dieses Event hat seine Liebhaber gefunden. Vielen Dank! Bis zum nächstenmal.

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