Naturgenussfestival – Gewinn ging zum Nordpolarmeer!

 

Dr. Anja Rössel vom Norwegischen Polarinstitut

Gewinner gibt’s! Im letzten Jahr verlosten wir u.a. Bücher über unsere Naturschutzrinder oder auch über das Stiftungsland. Den weitesten Weg machte eines der Bücher wohl nach Tromsø/Norwegen. Anja Rösel gehörte zu den Gewinnern und sie arbeitet im Norwegischen Polarinstitut (NPI)

Naturgenussfestival geliked in Norwegen
Es war schon lustig, als ich Anja anschrieb und sie mir die Adresse durchgab. Gleich nachgefragt – echt Norwegen und Tromsø? Und so kamen wir ins erzählen und schreiben. Verbindet uns doch die Liebe zur Natur, das Engagement für Umweltschutz und den Erhalt einer intakten Natur. Und auch zu Schleswig-Holstein, denn Ihre Familie besitzt hier einen Resthof. Sie planen, bald wieder in den „Süden“ zu kommen. Die Rösels sind mit der ganzen Familie 2014 in die Nähe von Tromsø gezogen. Aber die Heimat ruft immer lauter. Und ach ja: In diesem Falle klingt „der echte Norden“, unser neuer Slogan für Schleswig-Holstein, irgendwie etwas hoch gegriffen;-).

Orcafamilie in der Arktis

Klimawandel hautnah erleben

Der Job in Norwegen als Wissenschaftlerin am Polarinstitut ist hochinteressant und jeder Tag ist anders. Würde man hier ja gar nicht denken. Anja untersucht das Meereis in der Arktis. „Ice Ice Baby“ den ganzen Tag? Nein – oder doch!?!
Am Norwegischen Polarinstitut wird Eis,- Klima- und Ökosystemforschung in den Polargebieten betrieben. Die unterschiedlichen Themen sind vielseitig, aktuell und wichtig für uns alle.
Klimawandel, Biodervisität, Tierwelt, Schadstoffe, Gletscher…schau selbst mal unter http://www.npolar.no/en/
Anja hat am Projekt N-ICE2015 mitgemacht und ist selbst einige Wochen mit dem Schiff RV Lance im Meereis eingefroren gewesen. Dort hat sie regelmässige Eis- und Schneedickenmessungen gemacht. Jetzt im Büro analysiert sie die vielen Messungen, und vergleicht sie mit Daten aus den Vorjahren. Mehr zum Projekt N-ICE2015 gibt es hier: http://www.npolar.no/en/projects/n-ice2015.html

Negativ-Rekord der Meereisausdehnung führte zum „da muss ich was tun!“

Ursprünglich hat sie in München Geographie studiert und dann erstmal mit Satellitenbildern gearbeitet. In die Wissenschaft und zur Polarfoschung ist sie erst vor einigen Jahren gekommen: Der negativ-Rekord der Meereisausdehnung in der Arktis in 2007 hat sie dazu bewogen, auf diesem Gebiet zu promovieren. Sie ging an die Universität Hamburg und studierte dort die Schmelztümpel auf dem Eis. Von Hamburg aus ging es dann noch weiter in den Norden: nach Tromsø!

Familienausflug im Sommer

Wir freuen uns, wenn wir ein wenig von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein dazu beitragen können, das sich Menschen von hier auch für „den richtig echten Norden“, die Arktis, interessieren und dort für die Arbeit, die tagtäglich engagierte Menschen tun. Das ist wichtig!
Auf Facebook findet ihr die Infos hier:
https://www.facebook.com/oceanseaicenpi/

Fazit: Es kommt drauf an, was man draus macht! Die sozialen Medien sind wirklich sozial und verbindend, wenn man das möchte. Und wir freuen uns sehr, dass wir so tolle Gewinner haben! Da macht schenken Spaß!

P.S. Fotos Privat von Anja

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